IMG_3881Joe (mit Kurzbericht und Bildern) und Thomas K. (schön ausführlich) berichten von der Toertocht in deren Heimatgebiet in Swalmen am 5.9.2010. vielen Dank an die beiden.

Der frühe Vogel friert am meisten !
Hier der Kurzbericht zur Toertocht in Swalmen:
Start 7:33 Uhr in Overhetfeld, über Asphalt nach Swalmen zum Cafe Klumpke.
Leute ich sag euch, der Sommer geht zu Ende, es war Sch...kalt.
5 Euro gelöhnt und um 8:05 Uhr gings auf die Strecke. Naja, fast alles wie im Vorjahr, die Streckenführung war zu 95 % wie 2009. Aber es hat trotzdem Spass gemacht, die Sonne kam raus und es wurde richtig schön warm. Vielleicht lag es aber auch an dem für mich hohen Tempo, ich hatte zwei Holländer als Zugpferde, von Kilometer 5 bis zur Verpflegung.


Am Blanken Water, oben am Pferdeweg, teilte sich die Strecke. Für die 35 km Fahrer gings es vermutlich direkt zur Verpflegung, wir mussten noch ein paar Schleifen am Vennhof und Golfplatz einlegen, bevor dann die Verpflegung kam. Ab da wurde es voll auf der Strecke und man konnte auch mal ein Überholmanöver einlegen, oder auch umgekehrt. Nach ca. 2,5 Stunden war der Spass vorbei, noch ne Cola zum Abschluss und dann über Boukoul - diemal durch den Wald - wieder nach Hause.

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Und hier der Bericht von Thomas K.:

Wir sind fast so früh aufgebrochen wie Joe.  Pünktlich um 7:45 Uhr hat Werner mich in Born abgeholt und wir sind in Richtung Swalmen aufgebrochen.  Genau wie Joe haben wir auf den ersten km erstmal gefroren.  Aber die Stimmung so früh am Morgen war mal wieder unbeschreiblich.  Der Frühnebel hing noch über den Wiesen und der Schwalm.  Dieses Jahr sind wir nicht über Asphalt nach Swalmen gerollt, sondern haben die Scenic Route genommen.  Von Brüggen aus zunächst durch die traumhaften Schwalmauen, die wir um die Uhrzeit praktisch für uns alleine hatten.  Weiter ging es am Venekotensee und anschließend wieder parallel zur Schwalm entlang.  Kurz vor Swalmen haben wir dann noch einen Trail der letzten Heimatkunde 7 mitgenommen.  Auf den letzten Metern zur Einschreibung sind wir dann doch noch über Asphalt gerollt.

An der Einschreibung war so gut wie nix los.  Daher waren wir schon um 8:27 recht einsam auf der CTF-Strecke unterwegs.  Wie Joe schon geschrieben hat, entsprach der diesjährige Kurs recht genau dem Streckenverlauf aus dem Vorjahr.  Da ich neugierig bin, habe ich einmal beide Tracks in Google Earth übereinander gelegt.  Dabei zeigt sich, das es im Detail doch ein paar Unterschiede gibt.  Das fängt sogar schon in dem Wäldchen bei Swalmen an.  Anschließend ging es zu den Klassikern bei Boukoul.  Aber auch hier weicht der Verlauf ganz leicht vom Vorjahr ab.  Das Zickzack in dem Wald kurz vor der A52 war aber exakt identisch.  Bis hier haben wir nur gelegentlich ein paar Biker überholt, von hinten schien aber nix mehr zu kommen - das sollte sich ändern.  Aber eins nach dem anderen.  Weiter ging es zur Überquerung der A52 mit dem sehr steilen und sandigen Anstieg.  Hinter der A52 lagen dann die 7 Hügel vor uns.  Hier kamen jetzt größere Abweichung im Vergleich zum Vorjahr auf uns zu - und Werner drehte jetzt richtig auf.  Die Planer haben uns nicht einfach die 7 Hügel abspulen lassen, sondern es ging im Zickzack immer wieder auch quer rauf und runter.  Nach dem 2. oder dritten Anstieg zog Werner locker an 3 Holländern vorbei und war bis zur Verpflegung nicht mehr gesehen!  Sein Training für RaR hat sich bezahlt gemacht.  Er hat in allen Bereichen stark zugelegt.  Bei dem Trailgewusel in den vorherigen Abschnitten war mir schon aufgefallen, dass er die Kurven perfekt ohne vom Gas zu gehen fuhr.  Wenn man wie ich vor den Kurven stärker abbremst kostet das beim Beschleunigen jedes mal Körner.  An den Anstiegen ist er ganz locker hoch gezogen und auf den geraden Passagen konnte er locker davon ziehen - Respekt Werner, tolle Leistung heute!  Also ab dort ging es dann alleine weiter.  Leider habe ich auch keinen passenden Partner mehr gefunden.  Die einen waren viel zu langsam und die anderen viel zu schnell.  Nach den 7+ Hügeln wurde dann der gleiche Parcours wie im Vorjahr am Vennhof abgespult.  Von dort dann zu dem Wäldchen am Golfplatz.  Hier hat sich der Streckenverlauf doch um einiges unterschieden. Am Ende dieser Passage kam dann nach etwa 34km die Verpflegung.

DSC00252Das ist für die kurze Runde ganz O.K. für die 50er Runde aber recht spät.  Schließlich sind es von dort nur noch 16km bis zurück nach Swalmen.  An der Verpflegung habe ich dann Werner wieder getroffen.  Bei dem Speed hatte er sich ein paar mal verfahren und extra km abgespult.  Trotzdem war er vor mir an der Verpflegung!  Und dann standen Sie da an der Verpflegung - 3 junge Biker mit ihren nagelneuen Stevens Carbon Hardtails.  Einer mit der neuen XX-Gruppe von SRAM.  Wir starteten etwas vor ihnen und ließen es erst einmal recht locker angehen.  Natürlich wurde die Strecke jetzt hinter der Verpflegung und damit mit den 35ern etwas voller.  Parallel zur A52 ging es dann einen knackigen Anstieg hoch, an dem man bedingt durch die 35er immer wieder die Seite zum Überholen wechseln musste.  Und dann kamen die drei Biker von der Verpflegung.  Hinter der Brücke über die A52 habe ich dann Werner im Windschatten hinter den Dreien noch gesehen.  Das nächste mal war dann erst wieder in Swalmen.  Auf dem letzten Stück lag jetzt noch das Highlight der Veranstaltung - die Achterbahn.  Aber auch hier wurden wir den ein oder anderen Extrahügel hochgejagt.  Auf dem letzten km dann wieder einmal die Erkenntnis: "Die Holländer sind uns über."  Ein ältere Herr mit weißem Haar zog mit seinem etwas jüngeren Mitfahrer fröhlich an mir vorbei.  Das Alter alleine war aber nicht das frustrierende . Das ist das Rad, mit dem er überholt hat (und offensichtlich die ganze Strecke gefahren ist!).

Am Ziel hatte Werner dann schonmal den Grill aufgestellt ;-)  Wir haben uns analog zu Joe eine Cola getrunken und zügig den Heimweh angetreten.   Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar weitere Trails aus der HK7 eingebaut.  Werner kannte z.B. noch nicht diesen tollen Trail auf der Abbruchkante entlang der Schwalm mit den anschließenden Holzbrücken.  Nach seinem feuchten Ausflug kürzlich ist er diese Passage gaaaanz vorsichtig gefahren ;-)  Recht pünktlich um 12:00 waren wir dann wieder zurück in Born.  Der Garmin hat übrigens für die CTF Strecke 50,50 km mit 430Hm angezeigt.  Mein persönliches Resümee der heutigen Veranstaltung:  Ich bin dieses Jahr zu wenig MTB gefahren.  Nächstes Jahr wird der Schwerpunkt wieder etwas mehr in Richtung MTB verlegt.

Den GPS-Track könnt ihr hier runterladen.

Kommentare   

Thomas Kutz
0 #3 Thomas Kutz 2010-09-07 20:48
...man achte bei dem Rad des fliegenden Holländers auf den Flaschenhalter (richtig, ist keiner dran und der fliegende Holländer hatte natürlich auch keinen Rucksack (und natürlich auch keinen Helm auf)) und auf die beiden Kettenblätter (richtig, die sind fast gleich groß, hätte man sich das zweite "kleine" Blatt konsequenter Weise auch sparen können).
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Thorsten Bethe
0 #2 Thorsten Bethe 2010-09-06 22:00
sehr schön gemacht, danke Euch für die Berichte!
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Johannes Smets
0 #1 Johannes Smets 2010-09-06 08:23
Toller Bericht von Thomas, am besten gefällt mir das Radel vom fliegenden Holländer.

Respekt, aber ich sag ja immer, viele würden mich mit einem Hollandfahrrad überholen, es kommt halt sehr viel auf die Beine an.

Joe
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