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Ich bin jahrelang mit Rucksack und Trinkblase gefahren (Bericht aus 2014), aber schon seit längerer Zeit störte mich das Gewicht auf dem Rücken. Ergänzend zum Thema fand ich einen Artikel Rückenschmerzen beim Mountainbiken verhindern im ENDURO Mountainbike-Magazin. Dort wurde unter anderem als mögliche Ursache für Rückenschmerzen darauf hingewiesen, dass viele Biker viel zu viel unnötiges Zeug mit sich rumschleppen.

Deshalb hatte ich mich schon im vorigen Jahr einmal mit dem Thema "Minimal-Rucksack" beschäftigt. 

Aus dieser Recherche stammen die Gewichtsangaben zu meinem Rucksack und dessen Inhalt

 

Gramm

Rucksack 550
Trinkblase 330
Regenjacke 130
Schlauch 115
Pumpe 125
Flickzeug  30
3 Reifenheber 28
Kettennieter 65
Kettenschloß 4
Schaltauge 17
Multitool 72
Torx 10
Schloß 46
Riegel  25-35 (Stück) 
Nahsicht-Brille 34
Mini-Geldbörse 36
Papiertaschentücher 11
Gesamt 1.651

 

Wie ihr vielleicht sehen könnt, hatte ich das "unnötige Zeug" seinerzeit schon auf das Nötigste reduziert und auch gewichtsoptimiert. Trotzdem blieben immer noch gut 1,5 Kilo, inklusive 1 Ltr. Wasser in der Trinkblase sogar 2,5 Kilo, die ich auf dem Rücken trug.

Vor kurzem wurden 2 Artikel auf MTB-News veröffentlicht, in denen sogenannte Hip-Bags (also auf gut deutsch "Hüfttaschen") getestet wurden, der Source Hipster und den Evoc Hip Pack Race 3L.  Das Fazit zu den beiden Hüfttaschen lautete

Wir sind begeistert von dem Mehr an Bewegungsfreiheit, die Hüfttaschen auf dem Bike bieten und werden für die Feierabendrunde in Zukunft wohl öfter zu den kompakten Taschen greifen.

Hüfttaschen finde ich persönlich irgendwie doof. Außerdem verdrecken die beim Biken genauso wie ein Rucksack. Das brachte mich auf die Idee, mal zu versuchen, ob es nicht sogar ohne Rucksack, Hip-Bags & Co. geht. Das würde zum einen noch weiteres Gewicht sparen und zum anderen einen dynamischeren Fahrstil ermöglichen. Bei meinen Recherchen stellte ich fest, dass die Anzahl der cleveren Lösungen, die ein Biken ohne Rucksack ermöglichen, immer mehr wächst. Einige werden am oder im Bike transportiert, andere sorgen dafür, dass ihr Ausrüstungsgegenstände am Körper tragt. Beide Möglichkeiten haben Für und Wider und vielleicht findest ihr so wie ich heraus, dass ein Mix aus beiden Möglichkeiten das Beste auf dem Trail ist. Aber ich greife schon etwas voraus. Schaut euch mal an, welche Überlegungen ich angestellt habe.

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