Ardennen-4-2012-06-09_09-48-54_2Vor einigen Wochen bin ich den Hoegne-Downhill gefahren. Dabei waren 2 Abschnitte nur mit Schwierigkeiten zu absolvieren und ich hatte sie am PC umgeplant. Heute wollte ich dann mal vor Ort nachsehen, ob sie überhaupt sinnvoll waren. Zusätzlich hatte ich den Rückweg, den ich auf dem Hoegne-Downhill weitgehend über Straße absolviert hatte, anders gestaltet. Das hatte zur Folge, dass ich diesmal nicht bis zur Hoegne runter wollte, dafür aber einen schönen Abschnitt aus einer der Jalhay-CTFs einbauen konnte. Also alles in allem wieder ein spannender Entwurf, den ich heute mal live erleben wollte. Diesmal war ich auch nicht alleine, sondern hatte 5 Mitfahrer gefunden. So waren heute "Schneewittchen und die 5 Kerle" unterwegs.

 

Schneewittchen freut sich,

mit 5 Kerlen auf große Bike-Abenteuer-Reise

zu gehen

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... und die Kerlen fahren natürlich hinter ihr her.

Nur einer nicht, der Markus. Der hatte anscheinend

Zaubertrank in seinem Camelbak.

Davon hätte ich heute auch was brauchen können.

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An vielen Stellen blühte der Ginster in seiner

tollen gelben Farbe.

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Auf der Suche nach Umgehung der

Moorpassage  haben wir an der

Nationalstr. N68 mehrere Varianten

probiert. Schließlich haben wir uns über

Privatgelände bis auf ein paar Meter dem

Track genähert und ihn schließlich auch gefunden.

Die letzten Meter mussten

wir unsere Bikes schieben.

 

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Wie man hier sehen kann, mussten wir

auch schon mal alle Fahrkünste und Kräfte

aufbieten, um bei Uphills zu vermeiden,

im Schlamm zu landen. (Auf Fotos kommt

übrigens oft nicht rüber, wie steil es ist)

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Schließlich erreichten wir die lange Schneise,

in dem ein Singletrail verläuft. Ich durfte auch

mal vorfahren.

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Der Singletrail am Waldrand wurde dann sehr

sehr matschig. Da versuchten wir es lieber

durch den Wald mit vielen Wurzelpassagen.

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Trotzdem schaffte es Markus, in einem

Schlammloch abzusteigen.

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Da lacht Simone sich natürlich kaputt. Ardennen-4-2012-06-09_11-15-19_2

Nach Absolvierung der Schlammpassage

folgte dann ein sehr rasanter, schlammiger

und nicht leicht zu fahrender

Traum-Downhill

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Fast unten angekommen, kann man sehen

wieviel Spaß Schneewittchen (aber nicht nur die)

mit diesem Downhill hatte.

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Bevor dann ein weitere Ardennen-Abfahrt

entlang der Hoegne folgte, mussten

wir uns zuerst mal ein wenig stärken.

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"Können wir jetzt endlich loslegen?", fragt Markus

und simone kann es auch kaum noch erwarten.

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Weiter ging es durch den dunklen Wald.

Was staksen die beiden denn so komisch

und Joe führt ein Tänzchen auf.

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Ach, das ist gar kein Tänzchen, Joe möchte

keinen Schüttelfrost bekommen.

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Die Spannung steigt. Christoph nähert sich 

seinem heutigen Top-Event.

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Markus macht ihm mal vor, wie es aussehen

sollte, wenn man über einen Wurzelteppich

rumpelt.

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Gut gemacht Christoph du kannst das ja

auch ......   zumindest bei dieser Wurzel.

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Aber bei der nächsten klappte es leider nicht

so gut. Beim Fallen solltest du beim

nächsten Mal aufpassen, dass es links nicht

2 Meter abwärts in den Bach geht.

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Christoph entsteigt, glücklicherweise unverletzt,

seinem Vollbad.

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In der Folge heisst es zunächst mal

"Ganzkörper-Gänsehaut". Wir haben ihm alle

trockene Klamotten angeboten, aber er

wollte lieber darauf vertrauen, dass

Funktionsbekleidung schnell trocknet

(und dem war auch so).

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In Belgien gibt es sehr spezielle,

aber sinnvolle Schranken.

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Schneewittchen verschwindet hinter einer

natürlichen Sichtschutzmauer, um ihr

aufblasbares Dixie-Klo dahinter aufzubauen.

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Bachdurchfahrten durften natürlich heute

auch nicht fehlen.

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Und an manchen Stellen wurde es so eng, dass

Bike und Biker nur unter Schwierigkeiten

zusammen durchpassten.

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Und schon wieder ist uns der Weg abhanden

gekommen. Wie schon bei der Wegsuche

vorher wieder auf privatem Terrain. Wir haben

ihn aber später wiedergefunden.

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Schließlich sind wir oben an der Gileppe-

Talsperre angekommen und konnten

beobachten, wieviel Kraft Wasser hat.

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Nachdem wir mehrere Kilometer am Rand

der Talsperre langweilig auf Asphalt hinter

uns hatten, erreichten wir schließlich

die Staumauer und ein paar Kilometer weiter

auch wieder unseren Startpunkt. Insgesamt waren

es heute 71 Kilometer mit gut 1.200 Höhenmetern.

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Bei der Reifenwahl hatte ich heute total

verwachst. Der Conti-Baron am Vorderrad

erfüllte seinen Zweck und bot Grip in

allen Lagen.

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Das eigentlich Übel lauerte am Hinterrad. Nach

meinen Erfahrungen sind die Ardennen nach

Regenfällen immer noch ein ganz Teil schlammiger

als unsere Region. Deshalb hatte ich einen

Conti Rubber-Queen aufgezogen. Der klebt in jeder 

Lage am Boden. Aber leider auch auf Asphalt und

Schotter. Der Rollwiderstand und das Gewicht (940gr)

haben mich einige zusätzliche Körner gekostet.

Wer den Frosch findet, darf ihn behalten.

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Insgesamt war es eine schöne Tour. Allerdings führen 15 von den letzten 20 Kilometern über Asphalt. Das war suboptimal. Wir hätten uns wenigstens noch den ein oder anderen Trail gewünscht. Den Track zur Tour werde ich diesmal nicht online stellen, weil 2 Passagen über ausdrücklich als "privat" gekennzeichnetes Gebiet führen und beide sich letztendlich als nicht komplett fahrbar erwiesen.  Zudem ist mir der Asphaltanteil zu hoch. Den Track zum Hoegne-Downhill habe ich wieder auf das Original zurückgeändert, weil die umgeplanten Abschnitte sich allesamt als keine wirkliche Alternative erwiesen haben. Dann müssen eben diejenigen, die die Tour nachfahren wollen, sich unter Umständen nasse Füße holen, bzw. ihr Bike das kurze Stück um die umgestürzten Bäume tragen.  

Wer noch nicht genug Bilder der heutigen Tour gesehen hat, findet hier weitere.

Kommentare   

Simone Markus
0 #2 Simone Markus 2012-06-10 21:43
Reinhard,

ich wusste gar nicht, dass Du auch so ein guter "Märchen"-Erzäh ler bist!

Vielen Dank an die "5 Kerle" für den wunderschönen Bike-Tag!

Euer "Schneewittchen "
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Johannes Smets
0 #1 Johannes Smets 2012-06-10 16:32
Hallo Reinhard,

wie immer spannend zu lesen und mit geändertem Aussehen. Ja, war ne tolle Tour aber wie du schon richtig gesagt hast, mit zu viel Asphalt.

Ich überlege gerade wie man Cleats an Schwimmflossen befestigen kann, hätte zumindest schon einen potentiellen Käufer identifiziert. :-)

Joe
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