RGIch heiße Reinhard Giesen und wohne in Heinsberg, Ortsteil Dremmen. Sportlich habe ich in meinem bisherigen Leben schon viel gemacht.
Seit meinem 10. Lebensjahr bis zu meinem 40. habe ich Fußball gespielt. Zuerst bei Alemannia Heinsberg (später mit Germania Lieck zum 1. FC Heinsberg-Lieck fusioniert, vielleicht erinnert sich der eine oder andere alte Haudegen noch daran), danach ab 1980 beim TuS Rheinland Dremmen. Zudem habe ich viele andere Dinge im sportlichen Bereich probiert; vom Tennis über Squash, Badminton bis zum regelmäßigen und intensiven Jogging.

Mit 40 bekam ich dann die Quittung. Mein Arzt sagte mir, dass meine beiden Hüftgelenke verschlissen sind. Er empfahl mir, meine sportlichen Aktivitäten auf Schwimmen und Radfahren zu reduzieren.
Was nun? Ich, der sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen konnte und keinen Sport mehr treiben außer den Opa-Sportarten Schwimmen und Radfahren! Da ich nie gerne geschwommen habe (hat mich einfach immer zu viel Überwindung gekostet, ins kalte Wasser zu steigen), blieb mir nur das Radfahren. Ich wollte ja nicht einrosten!
Also holte ich mein altes Holland-Rad, das sogar eine 3-Gang-Schaltung hatte, aus dem Keller und erkundete zuerst auf kurzen, dann auf immer länger werdenden Touren meine schöne Heimat. Als ich merkte, wie viel Spaß es dann doch machte, musste es natürlich etwas besseres sein. So kaufte ich ein Trekking-Bike. Das gute Stück hatte Ende 1999 dann so ca. 30.000 km auf dem Buckel. In dieser Zeit hatte ich viele, wenn nicht sogar alle mit dem Trekking-Bike fahrbaren Wege meiner näheren Heimat erkundet. Ich suchte neue Herausforderungen.
DSCF0008So kaufte ich Weihnachten 1999 nach langem Studium von Prospekten und Testberichten ein Specialized-Fully. Damit konnte ich dann endlich auch die kleinen schmalen Pfade fahren, an denen ich bisher immer vorbeifahren musste. Das machte einen Riesenspaß. Mitte 2000 traf ich Dieter, der sich auch vor kurzem ein Mountainbike gekauft hatte, und wir beschlossen, fortan die MTB-Regionen unserer Heimat zusammen zu erkunden.
Nach und nach stießen dann noch einige Mountainbiker zu uns, die nicht nur aus Dremmen, sondern aus der ganzen Region kommen. Wie Markus aus Holzweiler unsere erste Begegnung schildert, könnt ihr unter dem separaten Menüpunkt links oder hier nachlesen. Mittlerweile sind wir eine kleine Gruppe von MTBlern , die sich ganzjährig, meist Sonntagsmorgen um 8:00 trifft, um dann je nach Lust, Laune und Kondition Touren zwischen 40 bis 100 km zu fahren. Dabei geht es auch manchmal richtig dreckig und schlammig zu wie man auf 2 Bildern auf dieser Seite sehen kann. Aber wenn man wie ich, wochentags mit Schlips und Kragen rumläuft, ist das eine willkommene Alternative. Meine geliebte Frau (die gute Seele), die die dreckigen Klamotten dann wieder sauber wäscht, mosert zwar hin und wieder, aber sie ist letztendlich doch froh, dass ich noch Sport treiben kann.

Echt_-2008-11-02_09-52-02_Ich persönlich bin bisher jährlich so ca. 6000 (Gelände-)Kilometer gefahren. Dabei war natürlich auch die eine oder andere CrossTourenFahrt (CTF). Infos dazu findet ihr unter MTB-Veranstaltungen. Wer jetzt den Drang verspürt, mal mit uns zu biken, kann mir ja eine Mail senden. Das können meine niederländischen oder belgischen Bike-Freunde auch ruhig auf niederländisch tun. Ich verstehe das ziemlich gut (voor nederlands-talige Bike-frienden: U kont ook op nederlands mailen. Ik verstaa et redelik goed).

Anfang 2003 kam mir dann die Idee, mein in den vergangenen Jahren angesammeltes Wissen auch anderen interessierten Bikern zur Verfügung zu stellen. Hauptgrund für meine Web-Seiten waren zu dieser Zeit aber die Bündelung der MTB-Termine in den Niederlanden, Belgien und Deutschland.  So reifte der Plan, dies online zu tun. Anfang 2011 fragte ich mich, wie es nach meinem runden Geburtstag, der in dieses Jahr fällt, weitergehen soll. Meine Gedanken und Entscheidungen findet ihr im Artikel Das SOK-Prinzip. Um es kurz zu machen. Es geht weiter mit Biken und dieser Homepage.  Ich hoffe, dass sie nach wie vor möglichst vielen

  • Lust auf diesen wundervollen, naturnahen Sport macht (... oder wieder zurückbringt) und
  • vor allem möglichst vielen Mountainbikern die wundervolle MTB-Region Heinsberg mit ihren vielfältigen Bike-Möglichkeiten näher bringt.

Es lohnt sich!

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